ACTIFIT®

Product Title

ACTIFIT®
ein bioresorbierbares Meniskusimplantat

  • Bei Verletzungen im Kniegelenk sind am häufigsten die Kreuzbänder, der Gelenkknorpel und die Menisci betroffen.
  • In Europa und in den USA werden jährlich mehr als 1,5 Millionen Meniskusläsionen behandelt1. Ihre Behandlung stellt oft eine große Herausforderung dar.
  • Durch die Entfernung von Meniskusanteilen verändert sich immer die Druckverteilung im Gelenk. Diese erhöhte Druckbelastung im verringerten Kontaktbereich der Knorpelflächen kann zu degenerativen Veränderungen im Gelenkknorpel führen.
  • Schmerzhafte Gelenkentzündungen verbunden mit einem vorzeitigen Gelenkverschleiß sind die Folge, die bisweilen auch einen totalen Kniegelenksersatz mittelfristig unumgänglich machen2.

Verabreichung

Inhalt

Hauptbestandteil

1 Stück Polyurethan
  • Im Normalfall sind die Menisci sehr robust. Wenn sie jedoch überdehnt oder zu stark belastet werden, kann dies zum Einreißen des Meniskus führen.
  • Die Behandlungsmöglichkeiten sind davon abhängig, in welchem Bereich der Meniskus verletzt ist. Bei Verletzungen im äußeren, gut durchbluteten, Meniskusanteil, können Risse evtl. mit Hilfe einer Naht oder einer Fixierung repariert und der Meniskus somit erhalten werden.
  • 80% der Meniskusverletzungen betreffen allerdings den inneren, nicht durchbluteten Anteil.
  • Bisher gab es nur eine chirurgische Möglichkeit: das beschädigte Gewebe wurde im Zuge einer teilweisen Entfernung des verletzten Meniskusbereichs (Meniskektomie) entnommen. Dabei wurde versucht den Meniskus nur teilweise zu entfernen, um möglichst viel funktionstüchtiges Meniskusgewebe zu erhalten.

 

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Das gewachsene Bewusstsein für etwaige mittel- und langfristige Folgen der teilweisen Entfernung des Meniskus führte zu der Forderung nach einem geeigneten Ersatzmaterial, einem Implantat, das die Funktion des verloren gegangenen Meniskusgewebes übernehmen kann.

Die Firma Orteq hat gemeinsam mit einer Gruppe der weltbesten Gelenkchirurgen ein synthetisches, biologisch abbaubares Meniskusimplantat entwickelt, das mittlerweile in mehr als 30 Ländern weltweit zum Einsatz kommt.

Welcher der oben angeführten Therapieansätze beim jeweiligen Patienten zur Anwendung kommt, muss vom behandelnden Arzt von Fall zu Fall individuell entschieden werden.

Die Firma TRB Chemedica ist in Österreich für den Vertrieb dieses Produktes zuständig.